Ganz großes Kino

Hallo Netzgemeinde,

Wer ins Kino geht, der weiß, dass vor dem Hauptfilm mal mehr – mal weniger gute Werbung läuft. Oft werden lokale Geschäfte beworben, für die sich keine TV Werbung lohnen würde. Dann die Ankündigung der nächsten Blockbuster und zum Schluss… Na, wer weiß das nicht? – Klar, es dudelt die Musik „Like Ice in the Sunshine“ oder ein anderer bekannter Jingle, der einer Eismarke eindeutig zuzuordnen ist.

Und dann kommen die netten Hilfskräfte mit einem Bauchladen voller Eis. Die fangen unten am Eingang an zu verkaufen und arbeiten sich Reihe für Reihe nach oben.

Jeder Kinobesucher kennt dieses „Ritual“ und manch einer freut sich schon vor dem Kinobesuch darauf. Es ist diese Verlässlichkeit im Hinblick auf einen Genuss. Oft wird schon vor dem Film überlegt „Was könnte ich denn heute mal für ein Eis naschen?“ „Oder doch lieber Popcorn?“ „Ggf. geht auch beides, habe ja viel Sport getrieben in letzter Zeit.“…

Der eigentliche Film verkommt fast zu einer Nebenrolle (schönes Wortspiel, auch wenn die Filme heute in digitaler Form vorliegen).

Was aber, wenn man sich zwar einen guten Platz sehr weit oben gesichert hat und die netten Eisverkäufer ihre Bauchläden unterwegs schon so ausgedünnt haben, dass das favorisierte Eis ausverkauft ist? Ist eine Alternative sinnvoll nur um dem Ritual gerecht zu werden?

Ich denke NEIN. Denn was sich bei einer Eisauswahl sehr banal anhört, verfängt sich im Alltag in Beliebigkeit. Wenn ich das gewünschte Ergebnis nicht erziele, dann gebe ich mich halt mit einem anderen zufrieden. Das ist dann kein Ritual mehr, sondern Gleichgültigkeit.

Rituale sind in unserem Leben wichtig. Und es ist auch wichtig, dass man sich bewusst macht, dass die „Zeremonie“ des Rituals immer auf den Höhepunkt führen soll. Ist dieser geschafft, werden Emotionen und Hormone freigesetzt – das Glücksgefühl breitet sich aus.

Führt die Zeremonie nicht zum gewünschten Ergebnis, ist der Mensch oder eine Gruppe von Menschen enttäuscht und niedergeschlagen. Auch das sind emotionale Zustände, die durch den Hormonhaushalt gesteuert werden.

Möchte ich eine solche „Niederlage“ spüren? – Glasklares NEIN.

Ist es wichtig solche Niederlagen zu spüren? – Ein genauso glasklares JA!!!

Denn mache ich es so wie bei der Eisauswahl dann ist es wichtig auch wirklich nur dieses Eis zu nehmen. Bei wem breitet sich ein Glücksgefühl aus, wenn er/sie die zweite Wahl bekommt??? Wer ist damit zufrieden? Wie soll das im Leben laufen, wenn ich mir immer wieder dieses Mantra vom „Ach, passt schon“ einrede.

Ziele sollten smart gesteckt werden (SMART = Spezifisch, Messbar, Attraktiv, Realistisch, Terminiert). Und wenn sie nicht erreicht werden – ich eine Niederlage eingesteckt habe – dann sollte ich nicht sagen: „Ach komm, das nächst Beste reicht auch aus.“ Sondern ich muss mich überprüfen? Die Situation klären – woran hat es gelegen? Was kann ICH daran selbst ändern? Und dann…

…dann heißt es mit allen legalen und fairen Mitteln dafür zu sorgen, dass beim nächsten Ritual wieder das Ergebnis erzielt wird, welches bei mir das gewünschte Glücksgefühl auslöst. Das ist nicht immer möglich und auch nicht bis ins Unermessliche zu steigern! Deshalb sind Enttäuschungen und Niederlagen zwar nicht gern gesehen, aber wichtig.

Ihr denkt, dass sich das nach einer verbissenen Sicht anhört („geht doch nur um ein Eis“)? – Gerne lasse ich Euch diesen Gedanken. Bitte Euch aber

a) beim nächsten Mal, wenn etwas nicht das gewünschte Ergebnis hat, nochmal über diesen Text nachzudenken und

b) Euch nicht zu beschweren wenn Ergebnisse nicht Euren Zielen entsprechen. Dann solltet Ihr Euch lieber fragen „Habe ich genug dazu beigetragen oder hätte ich mehr tun können?“

Live long and prosper

Markus

Sparen – sparen – sparen

Hallo Netzgemeinde,

Immer sollen wir etwas sparen – überall. Kennt Ihr das, Werbeprospekte, Radio-/TV-/Internetwerbung, die einem verkünden: „Wenn Du dies oder jenes kaufst, dann sparst Du bares Geld!“

Der nächste, der mich mit der Aufforderung zum Sparen nervt ist Hermann-Josef Tenhagen. Früher war er bei der Zeitschrift Finanztest. Dann hat er das Portal „Finanztipp“ mitbegründet und ist jetzt Chefredakteur. Der nette Herr Tenhagen rät auch zum Sparen, aber nicht wie die oben beschriebene Werbung, sondern er meint, dass man den Strom-, Telefon- und/oder Versicherungsanbieter wechseln soll. Damit lasse sich „mehrere hundert Euro pro Jahr“ sparen.

Was dabei auf der Strecke bleibt? – Die Zeit! 

Hat schon mal jemand darüber nachgedacht was es für eine Zeit KOSTET (man achte auf die Wortwahl), wenn man allen SPARangeboten hinterherjagd? Mal eben den Stromanbieter wechseln? Pustekuchen… Verklausulierte Telefon-&Internetangebote vergleichen? Ja klar… Und dann noch die Angebote aus den Prospekten: Joghurt bei A., Margarine bei L. und den Kaffee bei R. – dazwischen gefühlt 15 rote Ampeln, Parkplatzsuche und Hetze.

Und jetzt kommt noch der Hammer unseres aktuellen Zeitgeistes hinzu. Wir sind unterwegs und trotzdem per Smartphone mit allem und jedem verbunden. Ich habe die letzten 24 Stunden genau gezählt: 236 Mails/Whatsapps/Snaps/SMS. Wie viele waren der Kategorie „wichtig“ hinzuzurechnen? 12, aber dafür habe ich ein Video (ja, wirklich lustig) insgesamt 7 Mal bekommen.

Sparen? Ja klar – z.B. für die Rente (Beratung gewünscht 🙂 ?)

Aber Sparen nicht um jeden Preis – vor allem weil Sparen echt zeitaufwändig ist.

Hier noch der Clou an der ganzen „Sparen-Sache“ (für die, die es noch nicht wussten): Zeit ist eindimensional, d.h. verlorene Zeit holen wir alle NIE wieder auf. Während ein zu viel ausgegebener Euro zwar „doof“ ist, aber in der Endabrechnung nicht ins Gewicht fällt.

 

Mein Vorschlag zum heute beginnenden Wochenende: (Zeit)Genuss ohne Verzicht, aber definitiv mal für ein paar Stunden ohne Werbung, Finanztipps und Handy! – Und man stellt fest: ohne sparen, gewinnt man zumindest Zeit.

Live long and prosper

Markus

Stimmungen – mal tief, mal hoch

Hallo Netzgemeinde,

kennt Ihr das auch: die Nacht war viel zu kurz/warm/unruhig…und gleich beim Frühstück/auf dem Weg zur Arbeit/bei der Arbeit…passiert irgend etwas, was einem so richtig die Stimmung vermiest. Man steigert sich rein, sieht eher die negativen Seiten des Alltags und gefühlt geht es allen anderen besser als einem selbst.

ODER

Man wacht völlig entspannt auf, genießt ein gutes Frühstück und ist pünktlich bei der Arbeit, die dann auch noch wie von Zauberhand flüssig erledigt wird. Euphorie strömt durch den Körper und man fühlt sich unbesiegbar.

Ich frage mich dann gerne, warum es nicht immer die positive Seite des Lebens sein kann. Philosophisch betrachtet vielleicht deshalb, weil man auch mal etwas Negatives erfahren muss, um sich über den (positiven) Alltag zu freuen. Vielleicht aber auch nicht…

Auf der Suche nach positiven Emotionen und der Frage, ob ich mich bewusst „steuern“ kann, bin ich auf eine interessante Übung gestoßen. Diese möchte ich Euch nicht vorenthalten. Habe sie gelesen und danach einige Wochen ausprobiert. Und tatsächlich, wenn mich ein negativer Gedanke packt, dann hole ich im Hirn diese Übung hervor, wende sie an und bin flux auf einer anderen „Welle“ unterwegs. Es klappt mal schlechter, mal besser, aber es klappt bisher immer. Vor allem weil die Antworten auf die Übung sehr flexibel sind und weil – wenn man es mal realistisch betrachtet – mehr positive Dinge passieren als negative.

Wer die Übung auch nutzen möchte, der kann sie sich ansehen/runterladen. Wünsche viel Spaß damit!

>>> Gute Laune Fragen

Live long and prosper

Markus

PS Wie gefällt Euch mein Blog / die Themen? Schreibe ich zu oft / selten? – Ich freue mich über Euer Feedback: hallo@markus-dornseifer.de

 

 

 

Was für eine Woche

Hallo Netzgemeinde,

was war das für eine Arbeitswoche – schön, dass die Lebenswoche noch nicht um ist.

Montag hatte ich im Büro in Wenden zwei sehr spannende „Fälle“ hinsichtlich Vorsorgeplanung. Nachmittags bin ich dann nach Münster gefahren.

Da war ich am Dienstag Prüfer für die Nachwuchsführungskräfte „VLPK“. Toll zu sehen, wie sich junge Verkaufsmitarbeiter weiterbilden und mit guten Ideen in die Zukunft gehen.

Mittwoch dann ein Azubiseminar. Viele Themen rund um die Vorsorge von Menschen. Es gab Diskussionen über Versicherungen, Ansätze für Beratung und Verkauf und für eine Event-Orga. –  Die Azubis waren echt gut! Danke, das hat Spaß gemacht mit Euch.

Donnerstag dann Versicherungsmagazin-Fachbeiratsitzung in Wiesbaden. Tolle Makler-/Ausschließlichkeitskollegen, Professoren, sowie Vorstände und Redakteure. Alle mit dem Ziel zusammen gekommen über die aktuellen Themen der Branche zu diskutieren – Know how pur.

Heute dann Gespräche mit Kollegen über die operativen Strukturen des Büros, sowie die Verknüpfung von Baufinanzierung und Versicherungen.

Dazwischen immer mal wieder: STAU auf der Autobahn – wir brauchen definitiv keine Geschwindigkeitsbegrenzung. Man kann ja eh nicht schnell fahren, bei den ganzen Baustellen 🙁

Gleich kommt die Belohnung für die Arbeitswoche. Wir gehen mit den Kollegen wandern und am Ende des Weges wartet ein leckeres Abendessen.

Sonntag steht dann noch die Landtagswahl in NRW an, da bin ich Wahlvorstand und darf Stimmen auszählen. Wer noch nicht weiß wen er wählen soll: www.wahl-o-mat.de. Wie immer gilt: nicht zur Wahl gehen ist die dümmste Entscheidung!

Und zu guter letzt eine Empfehlung von „Förster & Kreuz“: www.alike.es Wer den kurzen Film gesehen hat, der weiß wie und wo Kraft geschöpft wird, um auch solche (Arbeits)Wochen zu bestehen.

 

Wünsche allen ein schönes Wochenende! Und eine gute, neue Woche…

Live long and prosper

Markus

 

Hallo Welt!

Jetzt geht es los. Meine Website wurde mit einem ordentlichen Up-Date versehen. Dafür ein großes „Danke schön“ an die Macher von Neun a (www.neun-a.com).

Neben der aktualisierten Seite entsteht hier mein Blog. Diesen werde ich in unregelmäßigen Abständen mit

  • Seminarerfahrungen
  • Vertriebshighlights
  • allgemeinen Meinungen
  • motivierenden Worten
  • empfohlenen Links

füllen. Ich freue mich schon auf Ihr bzw. Euer (ab sofort benutze ich das „Du“) Feedback, Anregungen usw.

Anfangen möchte ich heute nur mit einem Zitat von Victor Hugo. Einige werden es kennen und schon mehrfach gelesen/gehört haben. Doch die Frage ist was dieses (und auch andere) Zitate überhaupt für einen Sinn machen. Sie stammen oft von Personen, die bereits unter der Erde liegen und deren Zeit nicht mit der unseren vergleichbar war.

In diesem Fall – Zitat: Nichts auf der Welt ist so mächtig wie eine Idee, deren Zeit gekommen ist. – ist es aber so, dass es eines der ewig gültigen Zitate ist. Denn gute Ideen hat schon jeder von uns gehabt. Sie zu früh „raus zu hauen“ kann zur Ablehnung führen. Sie zu lange für sich zu behalten beinhaltet die Gefahr, dass jemand anderes die gleiche Idee hat und damit groß raus kommt. Wer eine Idee hat, der sollte daher „dran bleiben“! Was müsste passieren, damit diese Idee einen Wert hat? Wie sieht die Situation aus, auf die diese Idee eine Lösung ist? Wer sollte unterstützen, damit aus einer Idee ein Projekt und aus dem Projekt eine Erfolgsgeschichte wird?

Solche Ideen gibt es so lange die Menschheit das Denken erlernt hat. Flüssigkeiten werden heute noch genau so transportiert, wie vor tausenden Jahren – in verschließbaren Behältern. Wer diese Transportidee gehabt hat, hat eine Menschheitsgeschichte-begleitende Erfolgsgeschichte geschrieben… Ich jedenfalls freue mich darüber, denn so ist es mir heute möglich auf meine neue Seite anzustoßen 🙂

Ihr seht, Ihr müsst das Rad (auch eine tolle Idee, die aber erst Sinn machte, als man einen Wagen daran „bauen“ konnte) nicht neu erfinden. Eine Idee ist mächtig, wenn die Zeit dafür gekommen ist – so und nicht anders macht es Sinn und auch jede Menge Spaß.

Jetzt bleibt mir nur noch Euch ein schönes, langes Wochenende zu wünschen.

Live long and prosper

Markus Dornseifer